Allianz -Gebetswoche : Vortrag über verfolgte Christen

Lüdenscheid – Zum sechsten Mal hat Hans-Günter Schlanzke von der Christlichen Gemeinde in der Eduardstraße Alex Lindt zu einem Gebetsabend im Rahmen der Allianzgebetswoche begrüßt, an dem es um verfolgte Christen ging.
Der Öffentlichkeitsreferent der Hilfsorganisation „Open Doors“ stellte die aktuelle Arbeit des Hilfswerks vor, das sich seit mehr als 60 Jahren in über 50 Ländern für Christen einsetzt, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt und diskriminiert werden. Es ruft zum Gebet und zur Unterstützung der unter starker Verfolgung leidenden mehr als 200 Millionen Christen auf.
Laut Weltverfolgungsindex 2019, den Lindt mitgebracht hatte, führt Nordkorea – seit 2002 – die Liste der 50 Staaten an, in denen Christen psychische und physische Gewalt erleiden, um ihres Glaubens willen ausgegrenzt, bestraft, inhaftiert und ermordet werden.
Extremistische Gruppen wollten inzwischen auch den christlichen Glauben in Indien und Indonesien zerstören und somit die Christen ihres wesentlichen Menschenrechts, nämlich der Religionsfreiheit, berauben.
Mit „Gesichtern der Verfolgung“, die der Referent auf einer Leinwand zeigte, und Berichten über die Schicksale der unter Verfolgung durch die eigene Familie, durch Gruppen wie „IS“ und „Boko Haram“, durch die Gesellschaft oder durch die Behörden in ihren Ländern leidenden Menschen unterstrich er seine Ausführungen. ih