Musikalische Gebetsabende werden verlegt

Das Taizé-Instrumental- ensemble lud zum Mit- singen in deutscher, lateinischer und italienischer Sprache ein. FOTO: WEILAND

Lüdenscheid – Wehmutsstimmung vermischte sich mit der
feierlichen Atmosphäre, die stets von TaizéGebeten und ihrem
stilvollen Hintergrund ausgeht.
Der erste Taizé-Gebetsabend 2020 war gleichzeitig der letzte,
der in der Kirche St. Hedwig in Gevelndorf stattfand. Denn das
kleine Gotteshaus wurde von der katholischen Gemeinde auf-
gegeben und an die Freie Christengemeinde verkauft.
Beim letzten Taizé-Gebet in St. Hedwig war kaum noch ein freier
Platz zu finden. Alle wurden von Pastor Hans Ferkinghoff begrüßt,
der Psalmlesungen und Gebete zum Programm beisteuerte.
Das Taizé-Instrumentalensemble, das sich aus Reinhard Derdak
(Tasten), Sylke und Ferdinand Riegel (Flöten und 1. Geige), Frank
Walter (2. Geige), Ursula Schniewski (Cello) und Wolfgang Gies
(Gitarre) zusammensetzt und schon zahlreiche Taizé-Abende ge-
staltet hat, lud zum Mitsingen in deutscher, lateinischer und itali-
enischer Sprache ein, die sich von der ökumenischen Gemein-
schaft Taizé in Burgund (Frankreich) aus weltweit verbreitet haben.
Die weiteren Taizé-Gebete finden in diesem Jahr (jeweils ab 19 Uhr)
in der Kapelle des Hauses Elisabeth (18. Februar), in der Johanneskirche (24. März), in der
Christuskirche (19. Mai), in der Kirche St.Paulus in Brügge (23. Juni), in der Kirche Maria
Königin (25. August), in der Erlöserkirche in der Altstadt (6. Oktober) , in der Kirche Ober-
rahmede (10. November) und in der Kirche St. Joseph und Medardus (15. Dezember) statt.