Gebetswoche: Digitaler Kanzeltausch

Hannes Kranenpoot-Schmale vom Träger- verein der Freien christlichen Schule hielt die Predigt zum Auftakt der Allianz- gebetswoche in Lüdenscheid. FOTO: GÖRLITZER

VON BETTINA GÖRLITZER Lüdenscheid –
Für Christen ist die Allianzgebetswoche zum Jahresanfang geprägt von dem
Wunsch, sich von ihrem Glauben durch das Jahr tragen zu lassen.
Zum Auftakt in Lüdenscheid gab es auch im Corona-Jahr den traditionellen
Kanzeltausch – aber eben nur an einem Ort, online übertragen.
Hannes Kranenpoot-Schmale, für den Förderverein der Freien christlichen
Schule,  Mitglied in der evangelischen Allianz, predigte im Live-Stream-Gottes-
dienst in der Freien evangelischen Gemeinde an der Börsenstraße.
Ausgehend vom Gleichnis vom vierfachen Acker ging er darauf ein, dass nicht
jeder bereit sei, auf die Botschaft Gottes zu hören. Aber dort, wo die Menschen
mit Herz und Verstand zuhörten, könne die Saat auf fruchtbaren Boden fallen
und einen Ertrag bringen, der auch den der anderen Felder aufwiege – so die
Botschaft dieser Auftaktpredigt zur Allianzgebetswoche in Lüdenscheid.
Bis zum kommenden Sonntag gibt es, wie berichtet, alternativ zu den sonst üb-
lichen Gebetstreffen und - abenden verschiedene Angebote via Livestream oder
Zoom.
So werden am Dienstag, 12. Januar, ab 16 Uhr – als einziges nicht-digitales Ange-
bot – vor der Guten Stube an der Werdohler Straße Päckchen zur Jahreslosung
verschenkt. Familien sind eingeladen, mit Mundschutz an den Eingang zu kom-
men und an einer Schaufenster-Malaktion mitzuwirken.
Am Mittwoch, 13. Januar, findet ab 19.30 Uhr der traditionelle überkonfessionelle
Gebetsabend statt – als LiveStream aus der evangelischen Kreuzkirche, zu errei-
chen über die Internetseite der Kreuzkirchengemeinde.
Jugendallianz lädt zum Detektivspiel ein Darüber hinaus hat die Jugendallianz ein
Detektivspiel entwickelt, das die Teilnehmer von QR-Code zu QR-Code auf der Spur eines Rätsels durch die
Stadt führt.
Unter dem Titel „Die Allianzdetektive und die verschwundene Substanz“ sind die Codes von Mittwoch,
13. Januar, bis Sonntag, 17. Januar, in der Stadt zu finden. Der erste QRCode ist an der „Guten Stube“ an
der Werdohler Straße versteckt. Von dort aus gilt es, den jeweiligen Hinweisen zu folgen, weitere QR-Codes
mit dem Smartphone zu entschlüsseln und so das Rätsel zu lösen.
Ausdrücklich wird betont, dass dabei die Corona-Regeln einzuhalten sind, denn bei diesem Spiel könne
jeder allein, mit der Familie oder einem Freund oder einer Freundin mitmachen.