Frauenfreizeit der Christus- und Markuskirche

Weimar

Die erste Frauenfreizeit der Christus- und Markuskirche verband Glaube und Kultur und führte 14 Frauen aus unserer Gemeinde vom 18. - 20. August nach Gotha, Erfurt und Weimar.
Die Fahrt begann in einem Reisebus, in dem wir dank mitgebrachter Mundorgeln mit christlichem Liedgut und alten Volksliedern für gute Stimmung sorgten. Unsere erste Station war Gotha, wo wir das Ekhof-Theater in Schloss Friedenstein mit weltweit einziger noch funktionierender, barocker Bühnenmaschinerie besichtigten. Ein Stadtrundgang in Gotha schloss sich an und wir hatten das Glück, einen Flohmarkt mit tatsächlich noch alten Schätzen besuchen zu können.
Am frühen Nachmittag ging es weiter nach Erfurt, wo uns eine gut 2-stündige Stadtführung erwartete, bei 30° eine kleine Herausforderung. Erfurt, eine quirlige, lebendige Stadt, die mit der Krämerbrücke, schönen, alten Fachwerkhäusern und vielen, kleinen Plätzen mit Restaurants zum Verweilen einlud. Den Abend ließen wir bei gutem Essen und tief gehenden, interessanten Gesprächen ausklingen.
Den nächsten Morgen begannen wir mit einer Andacht und nach dem Frühstück fuhren wir nach Weimar, die Stadt Goethes, Schillers, Herders, Liszts,....Unsere Stadtführerin war ein kleines Juwel, wusste Sie doch aus dem Stegreif einige Anekdoten über Goethe zu erzählen und auch das Rezitieren einiger Gedichtsverse ließ sie sich nicht nehmen. Wir waren alle begeistert und hatten dann noch Zeit, Weimar selbstständig zu erkunden.
Am Abend stand das kulturelle Highlight in Erfurt an: der Besuch der Domstufen-Festspiele mit der Open-air-Aufführung der Oper „Carmen“. Wir konnten uns an einer modernen Fassung des Regisseurs Guy Montavon erfreuen, in Originalsprache (französisch) bei 26° zu Beginn der Vorstellung. Die Domstufen zwischen Mariendom und St. Severi-Kirche bildeten dabei eine atemberaubende Bühne und Kulisse.
Am nächsten Morgen hielten wir ebenfalls eine Andacht. Nach dem Frühstück hatten wir Zeit, in Erfurt noch kleine Altstadtgässchen zu entdecken, etwas einzukaufen oder einfach die Seele in einem kleinen Café noch etwas baumeln zu lassen, bevor es dann mittags wieder gen Lüdenscheid ging.
Wir waren uns alle einig, eine Freizeit in dieser Form zu wiederholen

Text und Bilder : Heidrun Schlootz

Erfurt