Engagiert für das Gemeinwohl

Überkonfessioneller Gebetsabend rückt das Ehrenamt in den Fokus

Irmtraut Huneke (links) hatte die Begrüßung übernommen.Matthias Czech und Willi Denecke (vorne von rechts) stellten die Arbeit von „Willi & Söhne“ beziehungsweise den Visionären vor. FOTOS: GÖRLITZER

Bürgermeister Dieter Dzewas (links) war der erste Interviewpartner von Daniel Scharf und Isabelle Budriks.

VON BETTINA GÖRLITZER
Lüdenscheid – Menschen, die sich für ein respektvolles Miteinander und eine lebenswerte Stadt – eben für das Wohl der Allgemeinheit – engagieren, standen gestern Abend im Mittelpunkt des überkonfessionellen Gebetsabends im Rahmen der Allianzgebetswoche. Dieser war wegen der Bauarbeiten im Bürgerforum in den Ratssaal verlegt worden.
Unter dem Thema „Von gemein zum Wohl – Gemeinwohl“ ging es darum, wie und warum Menschen sich ehrenamtlich engagieren, um das Leben in Lüdenscheid zu bereichern.
Neben Bürgermeister Dieter Dzewas standen Mara Buhl und Jens Hoffmann vom Verein „Soko Respekt“, Matthias Czech von „Onkel Willi & Söhne“ sowie Willi Denecke für die Visionäre als Interviewpartner von Daniel Scharf und Isabelle Budricks zur Verfügung.
Dzewas hob hervor, dass das ehrenamtliche Engagement in hunderten von Vereinen und Vereinigungen einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl in der Stadt leiste. Die gestern vorgestellten Vereine und Initiativen gehören dabei zu denjenigen, die derzeit besonders viele Menschen erreichen.
Besonders viel Beifall gab es für das Team von „Soko Respekt“, als Scharf betonte, dass dieser Verein bundesweit Pionierarbeit leiste, weil es Vergleichbares noch nicht gebe, obwohl deutschlandweit Rettungskräfte in Einsätzen angepöbelt, bedroht und angegriffen würden.
Matthias Czech erzählte, wie stolz er ist, dass die Veranstaltungen von Onkel Willi & Söhne die Menschen in der Stadt generationenübergreifend ansprechen. „Wir schaffen es, friedvoll miteinander umzugehen und Spaß zu haben.“
Ähnlich sieht es Willi Denecke, denn die Visionen, von denen die ersten bereits umgesetzt wurden, sollen Initiativen von Lüdenscheidern für Lüdenscheider sein und so das Gemeinwohl, das Miteinander in der Stadt stärken.
Eingangs hatte Daniel Scharf an die Gebetsanliegen des vergangenen Jahres erinnert, als die Integration von Menschen mit Behinderungen im Fokus gestanden hatte. Er konnte von mehreren Aspekten berichten, in denen Dinge sich bewegt hätten.
Auch für den gestrigen Abend wird ein Gebetsbrief erstellt, der an die Gemeinden verteilt wird.