Frühstück und „coole Busfahrt“

Evangelische Allianz feiert in Markuskirche, Grünewiese und einem MVG-Bus

Irmtraud Huneke (links) begrüßte zahlreiche Gäste zum 20-jährigen Bestehen des Gebetsfrühstücks in der Markuskirche. FOTOS: WEILAND

Im Gebetsbus herrschte eine tolle Stimmung

VON INGRID WEILAND
Lüdenscheid – In der Markuskirche gab es am Samstag einen Grund zum Feiern: Das Gebetsfrühstück, das im Rahmen der Allianzgebetswoche in Lüdenscheid stattfindet, wurde 20 Jahre alt.
Anfangs kamen ausschließlich Frauen zu einem solchen Frühstückstreffen zusammen. Dann folgten – separat – auch Männer der Einladung und anlässlich des Jubiläums bildeten die Gäste erstmalig eine einzige große Gemeinschaft.
Irmtraut Huneke, die das Gebetsfrühstück vor 20 Jahren ins Leben gerufen hat, richtete einen Dank an Michaela Gräfe, die dem Leitungsteam ebenfalls seit 1999 angehört.
Die rund 70 Gäste ließen sich das Frühstück schmecken, das Küsterin Jutta Ottofülling und Team vorbereitet hatten.
In einem Interview mit Irmtraut Huneke stellten sich Kristin und Bernd Hart mannsberger vor.
Kristin Hartmannsberger (Gitarre) übernahm zusammen mit Tabea Katzenmaier (Klavier) die Begleitung der Lobpreislieder.

Die Evangelische Allianz im Rahmedetal hatte zu einem Gebetsfrühstück ins Gemeindehaus Grünewiese eingeladen, in dem Gemeindeleiter Ernst Buchholtz die Gäste begrüßte das Treffen leitete.
Die Kollekte soll der Arbeit des ObdachlosenFreundeskreises zu gute kommen.

Mit einer „Bus- und Betfahrt“ bescherte die Jugendallianz zahlreichen Jugendlichen „ein echt cooles Erlebnis“. Nachdem Jugendreferent Christoph Klein die jungen Leute am Freitagabend herzlich begrüßt hatte, begann die Gebetstour durch die Stadt mit einem MVGBus.
Dicht gedrängt und gut gelaunt stimmten die Teilnehmer Lobpreislieder an.
Unterwegs wurden drei Stationen angesteuert: die FeuerwehrZentrale, das SOS-Kinderdorf und das Jugendheim Mathildenstraße.
Die Gebete, die man vorbrachte, galten der Feuerwehr, der Polizei, den Ärzten und allen anderen Menschen, die für Sicherheit sorgen, dem Schutz und dem Zusammenhalt der Familien, der Zusammenführung von Flüchtlingsfamilien und allen, die sich einsam fühlen.
Wer nach der „Bus- und Betfahrt“ noch nicht müde war, feierte die „Wake over“Jugendnacht in der Kreuzkirche mit.
Dafür hatten die Verantwortlichen ein Programm mit Essen und Workshops vorbereitet. Höhepunkt der Jugendnacht war ein Mitternachtsgottesdienst mit „Fischi“ (Pastor Christian Fischer) und der Jugendband „Follower“ der Markuskirche