Lüdenscheid – Prof. Rüdiger Noelle konnte am Sonntag mit zahlreichen Bekannten ein Wiedersehen in der Christuskirche feiern. Er ist in Lüdenscheid aufgewachsen, hier zur Schule gegangen, hat bis 1985 in der Bergstadt gelebt, wurde durch die Jugendarbeit der Christuskirchengemeinde geprägt, war selbst viele Jahre lang in ihr aktiv und blieb auch durch zahlreiche Besuche bei seinen Eltern mit seiner Heimatstadt verbunden.

Am Sonntag hielt er die dritte und letzte Ansprache in der Sommerpredigtreihe. Viele waren gekommen, um diese zu hören. Noelle, der heute Prorektor der Diakonie-Fachhochschule Bielefeld ist, stellte das Thema „Vertrauen“ in den Mittelpunkt seiner Sommerpredigt. Dieses zeichnete er zunächst anhand der Geschichte vom Propheten Elia nach, der im babylonischen Exil an seinen Aufgaben verzagte, aber von Gott gestärkt wurde. Am Beispiel des Elia im Buch der Könige zeigte Noelle auf, dass Menschen ein grundlegendes Vertrauen brauchen – auch in dieser durch die Pandemie, durch den Klimawandel, durch Katastrophen und durch Unsicherheit gekennzeichneten Zeit. Das Resümee der Predigt lautete: „Wir brauchen kein oberflächliches, sondern ein grundlegendes Gottvertrauen.“

Auch bei der letzten Sommerpredigt war Pfarrerin Bärbel Wilde für die Liturgie zuständig. Den musikalischen Teil hatten diesmal Gemeindemitarbeiterin Birgit Reininghaus (Orgel) und Mitglieder des Kirchenchores (Gesang) übernommen.  ih