Wandergottesdienste am Himmelfahrtstag durch den Stadtteil Wehberg und durch den Stadtpark (13-5-21) wurden gut angenommen

Ih—Die Mitglieder der Christuskirchengemeinde feierten den Himmelfahrtstag in diesem Jahr zum zweiten Mal in Form von Wandergotte-
sdiensten, von denen der eine von der Markuskirche aus durch den Stadtteil Wehberg und der zweite durch den Stadtpark in Richtung  In den Fahrenbuchen und Oeneking führte.  Anhand von ausgedruckten Wegbeschreibungen konnte man in dem Zeitraum von 10 bis 17 Uhr jeweils sieben Stationen aufsuchen. Wer nicht die gesamte Strecke zurücklegen wollte oder konnte, konnte selbstverständlich auch zwischendurch ein- oder aussteigen. Der Einladung zu den Touren waren Einzelpersonen, Ehepaare, Familien und Kleingruppen gefolgt, die selbstverständlich alle das Corona-Schutzkonzept einhalten mussten. Einige Leute waren auch in mit Rollatoren oder in Begleitung ihrer Hunde unterwegs. Laut den Gemeindepfarrern Rainer Gremmels und Sebastian Schultz, die die Programme gemeinsam mit Jugendreferentin Isabelle Wagner, Kirchen-
musiker Wolfgang Kimpel sowie mit Gemeindemitarbeiterinnen und  --mitarbeitern vorbereitet hatten, wurde das Wanderangebot gut angenom-
men, und zwar nicht nur von Gemeindegliedern, sondern auch von Mitgliedern anderer Gemeinden  und von Leuten,  die durch die LN auf dieses aufmerksam gemacht worden waren. Einen entscheidenden Anteil am Gelingen der Wandergottesdienste hatte auch das Bilderbuchwetter. Unter der Gesamtüberschrift „Weißt du, wo der Himmel ist?“  folgten alle den verschiedenen Stationen, die in Anlehnung an die Geschichte von der Auferstehung und der Himmelfahrt - wie sie im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte geschildert wird - angelegt worden waren. An den einzelnen Haltpunkten konnte man sich   durch Worte wie „Jesus ist immer bei uns, hört unsere Gebete und will Kraft und Trost geben“ und „Überall dort, wo wir nach seinen Vorgaben handeln, können wir ein Stück offenen Himmel erleben“ Hoffnung und Mut zusprechen lassen. Im Wissen darum, wie schwierig alles Loslassen ist, konnte man sich dazu ermutigen lassen, neue Wege zu beschreiten.  Mit dem Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey wurde unterstrichen, dass Jesus Christus alle Sorgen auf sich nimmt. An einer anderen Station ging es darum, dass „Jesus nur einen Gedanken weit entfernt ist“ und man ihn um Vergebung seiner Schuld bitten darf. Zudem konnte jeder niederschreiben, wie er ein Stück Himmel auf Erden erlebt, zum Beispiel durch Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit. Man konnte auch Steine als Symbole für alles Belastende niederlegen und an einem Kreuz  zu innerer Einkehr und zur Ruhe kommen.  An den Kurzgeschichten zum Thema „Himmel“, die auf dem Weg durch den Stadtpark verlesen wurden, fand auch mancher Spaziergänger Gefallen, der diese zufällig mitbekam. Für die Teilnehmer an der Tour durch den Stadtteil Wehberg gab es Heißgetränke und für die Kinder Trinkpäckchen, Lollis und Schokolade. Auf den Stufen vor dem Johannes-Falk-Familienzentrum konnte man Segensworte mit Kreide niederschreiben, und am Schluss konnte man sich
Mutmach- Kärtchen von einem Segensbaum vor der Markuskirche mit nach Hause nehmen. Auch mit Kopien vom „Mitgeher“ aus der katholischen Kirche am Sauerfeld wurden allen die Jesus-Worte „Ich lasse euch nicht  wie Waisenkinder allein, sondern werde zu euch zurückkommen“  zugesprochen,  von denen gerade in der Corona-Zeit  Zuversicht ausgehen kann.