Lüdenscheid – Am Sonntag wurde die diesjährige Sommerpredigtreihe eröffnet, in der alljährlich Lüdenscheider Christen in der Christuskirche über ihren Glauben an Gott predigen. Den Anfang machte diesmal Dirk Viebahn, der durch die christliche Jugendarbeit geprägt wurde und das Singen in einem Kirchenchor zu seinem Hobby gemacht hat.

In seiner Predigt über die Frage „Habe ich etwas zu sagen?“ ging es darum, dass Jesus Christus seinen Anhängern durch seine Lebensweise und durch Gleichnisse eine Richtung für ihr Leben vorgegeben hat. „Er hat uns etwas zu sagen, das als Gebot und Handlungsweise unser Leben bestimmen soll, und er lebt uns als Vorbild eben dieses vor“, erklärte Viebahn. Auch in einer Zeit, in der Gottes Gebote für viele Menschen in den Hintergrund getreten sind, sei es wichtig, an Jesus Christus, der den Tod am Kreuz auf sich genommen hat, als Retter und Erlöser zu glauben.

Der Referent machte deutlich, dass der Auferstandene die Menschen trotz ihrer Fehler liebt und sie deshalb auch ihre Nächsten lieben sollten. Sie sollten ihnen auf Augenhöhe begegnen und alle mit Güte und Liebe als Gottes Geschöpfe betrachten. Auch sei es möglich, Jesus und die Menschen, die man eventuell verletzt hat, um Vergebung zu bitten.

Die erste diesjährige Sommerpredigt wurde von Kantor Wolfgang Kimpel (Tasten), Bianka Jansen (Gesang) und Christiane Höfer (Flöte) musikalisch umrahmt.

Die Sommerpredigtreihe, bei der Pfarrerin Bärbel wilde stets für die Liturgie zuständig ist, wird an den kommenden beiden Sonntagen fortgesetzt. Gerhard Henrich ist für die Predigt am 11. Juli vorgesehen, der gebürtige Lüdenscheider Professor Dr. Rüdiger Noelle, Prorektor der Diakonie-Fachhochschule in Bielefeld, übernimmt dann die diesjährige Abschlusspredigt am 18. Juli.  ih