Rolf-Dieter Wöhlke ist verstorben

Rolf-Dieter Wöhlke FOTO: WEILAND

Lüdenscheid – Wenige Monate vor Vollendung seines 70. Lebensjahres verstarb am Ostersamstag, 3. April, ganz plötzlich Rolf-Dieter Wöhlke.
Der überzeugte Christ, der regelmäßig die Gottesdienste in der Markuskirche besuchte und bis 2020 Vorsitzender des Fördervereins der Gemeinde war, hatte noch am Gründonnerstag an der aus dem Gotteshaus am Breitenfeld ausgestrahlten Tischabendmahlsfeier teilgenommen.
Um ihn trauern außer seinen Angehörigen und den Mitgliedern des Wehberger Pfarrbezirks auch viele Menschen, die mit der
Lebenshilfe verbunden sind. Für diese setzte Rolf-Dieter Wöhlke sich nämlich seit langem ehrenamtlich ein: Er brachte seinen Schützlingen in der Tagesbetreuung bei, wie man Holzarbeiten anfertigt. Der Lebenshilfe kamen auch die Erlöse aus seinen Fotokalendern zugute, die er nach der Rückkehr von jeder seiner Pilgerreisen zusammenstellte.
Eine Jakobsmuschel, die außer seinem Porträt seine Todesanzeige in den LN am 17. April zierte, kündet von seinen Touren auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, bei denen er bis zu 800 Kilometer zurücklegte und teilweise mehr als 40 Tage unterwegs war.
Wenn er heimgekehrt war, durften viele Lüdenscheider sich auf seine Lichtbildervorträge freuen. Die Fotos, die er von seinen Pilgerreisen mitgebracht hatte, fanden viele Bewunderer, und für die Kalender, die er zusammenstellte, gab es dankbare Abnehmer.
So wie die Einnahmen aus seinem Kalenderverkauf sollen auch die Spenden, die anlässlich seiner Beisetzung statt Blumen zusammenkommen werden, der Lebenshilfe zu.