Nachruf auf Ursula Schmidtke

Ingrid Weiland

Nachruf auf Ursula Schmidtke (86) , die zusammenmit ihrem Ehemann  viele Jahre für die Küster- und Hausmeisterdienste ider Markus-
kirche verantwortlich war, die Frauenhilfsgruppe und zahlreiche Gemeindefahrten leitete (verstorben am 17. März 2021)

ih- In ihrer Wahlheimat, Hooksiel im Wangerland, verstarb im gesegneten Alter von 86 Jahren am 17. März Ursula Schmidtke, die vom 1. April 1979 bis zum 30. September 1995   zusammen mit ihrem Ehemann Helmut   für die Küster- und Hausmeisterdienste in der Markuskirche ver-
antwortlich zeichnete.
Zudem leitete sie viele Jahre die Frauenhilfsgruppe   der Gemeinde. Wegen ihrer umsichtigen, liebevollen Art wurde sie von vielen als „gute Seele“ des Wehberger Pfarrbezirks betrachtet. 
Vor allem die Fahrten, die sie in mustergültiger Weise gemeinsam mit ihrem Ehemann organisiert hat und die unter anderem   zu den Luther-Stätten in Wittenberg, Eisenach und Eisleben, in den Spreewald, nach Mecklenburg, ins Erzgebirge und in die Ramsau führten, sind unvergesslich für alle, die daran teilgenommen haben.
Auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst, nachdem das Ehepaar Schmidtke zunächst nach Schalksmühle gezogen war, blieben die Verbindungen zur Markuskirche bestehen.  Die Verbundenheit zu den ehemaligen Küstersleuten drückte sich vor allem in den zahlreichen Glückwünschen aus Lüdenscheid aus, die sie anlässlich ihrer Goldhochzeit am 7. Oktober 2005 an der Nordseeküste erreichten.
Zur Segnungsfeier in der altehrwürdigen Warftkirche Zum Heiligen Kreuz in Pakens-Hooksiel, einem Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert, und zum anschließenden Empfang in ihrer neuen Heimat  waren neben den in großer Zahl erschienenen Mitgliedern der Familie Schmidtke  auch etliche  Bekannte  aus der Lüdenscheider Zeit persönlich  angereist .Dazu gehörten  der langjährige Organist und Chorleiter  der Markuskirche, Bernd Steuernagel, und seine  Ehefrau Gisela.
Die Familienmitglieder  - aus der Ehe von Ursula und Helmut Schmidtke sind vier Söhne  hervorgegangen, die noch in Lüdenscheid und Umgebung zu Hause sind,- hatten nicht nur  das Programm für die Feier  vorbereitet, sondern überraschten das Jubelpaar auch mit  einem  besonderen Geschenk: mit einer Kutschpartie durch den malerischen Küstenort Hooksiel.

Die Trauerfeier für Ursula Schmidtke, deren Ehemann ihr schon einige Jahre vorausgegangen ist, hat aufgrund der aktuellen Corona-Situation im engsten Kreis stattgefunden.
Statt zugedachter Blumen und Kränze erbitten die Angehörigen Spenden mit dem Kennwort „Ursula Schmidtke“ für das Pflegezentrum St. Marien in Varel (IBAN: DE 30 2805 0100 0052 4281 09)

Fotos von  Ursula Schmidtke (zusammenmit Ehemann Helmut, mit dem sie viele Jahre lang für die küster- und Hausmeisterdienste in der Markuskirche verantwortlich zeichnete) , die am 17 März verstorben ist und mit der viele Lüdenscheider liebevolle Erinnerungen verbinden