Christuskirche

Chronik der Christuskirche

Die Jahre 1902 - 2002

Als die Christuskirche am 31.Oktober 1902 nach rund 2 1/2 Jahren Bauzeit eingeweiht wurde, war sie neben der Erlöserkirche die zweite evangelische Kirche in Lüdenscheid. Mit ihren 800 Sitz-
plätzen ist sie die größte Kirche im Märkischen Kreis.
Im April 1945 erlitt sie durch den Beschuss der alliierten Armee großen Schaden und konnte erst am Reformationstag 1948 wieder für die Gemeinde geöffnet werden.
Seit 1980 steht sie unter Denkmalschutz. Abgesehen von einigen kleinen Änderungen ist sie noch heute im ursprünglichen Zustand.

Die Christuskirche in den 30er Jahren

Das Gebäude

Sie ist unter der Leitung und nach den Plänen des Architekten Gustav Adolf Fischer aus Barmen erbaut worden. Den Grundriss bildet ein griechisches Kreuz. In der Mitte dieses Kreuzes erweitert sich der Raum zu einer großen Kuppel mit einem etwa 16,5m hohem Gewölbe. Das 21m lange Langhaus ist 17m breit, das Querschiff 25m breit; der Chor ist rund 9,50m breit und 7m tief. Die beiden Radfenster des Querschiffes haben einen Durchmesser von 8m. Dem Namen Christuskirche wird Ausdruck verliehen durch die Darstellung der drei Ämter Jesu: außen am Turm über dem Hauptportal steht die Figur des lehrenden Propheten, das Altarbild zeigt den wegen der Sünden der Menschen in Gethsemane Leidenden und im Rund- fenster über dem Altar ist der den Tod besiegende Auferstandene zu sehen, der von den himmlischen Heerscharen des Chorgewölbes umgeben ist. Im Chorbereich finden sich noch weitere Hinweise auf Christus: der Gewölbebogen ist 1955 von Professor Thol mit den Figuren der 12 Apostel ausgemalt worden. Darüber steht "Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebr.13,8). Im linken Querschiff hängt seit 1994 ein von einem Gemeindeglied gestifteten Abendmahlsgemälde. Der Maler ist nicht bekannt.

Orgel, Glocken und Uhr

Nun zur Orgel: Ihr Prospekt, also die Schauseite, fällt mit einer Höhe von 10m und einer Breite von 6,50m sowie dem gotischen Zierrat ins Auge. Die Firma Walcker in Ludwigsburg hat sie gebaut; sie ist mit drei Manualen und 36 Registern ausgestattet. Seit 1957 sind die Tasten und Tonventile durch eine elektri- sche Steuerung verbunden. Gleichzeitig wurde der ursprüngliche Klang verändert durch Verkürzen er Pfeifen und durch Ersatz alter Orgelpfeifen durch moderne Fabrikpfeifen. 1917 mussten die ursprünglichen hochwertigen Prospektpfeifen aus Zinn an die Heeresverwaltung zum Einschmelzen für Kriegszwecke abgeliefert werden. Erst nach der Geldwertstabilisierung 1924 konnten neue Prospektpfeifen eingebaut werden, die aber aus billigerem Zink bestehen.

1917 mussten auch die beiden größten der drei Glocken aus Bronze für Kriegszwecke abgeliefert werden. Daher bestellte die Kirchengemeinde 1919 drei neue Glocken aus Stahl. Die noch vorhandene kleine Bronzeglocke wurde wegen der Einheitlichkeit des Glockenklanges für die Stahlglocken in Zahlung gegeben. Am 4. Advent 1920 konnten die neuen Glocken eingeweiht werden. Sie tun heute noch ihren Dienst.

Die große Glocke trägt die Inschrift:
Kriegsweh brach der Glocke Herz, Waffe ward das klingend Erz.
Glocke aus Stahl künd' weit und breit Deutschlands harte Prüfungszeit.
Die Inschrift der mittleren Glocke lautet:
Jesus Christus, gestern und heute, und derselbe auch in Ewigkeit.
Die kleine Glocke hat folgene Inschrift:
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an im Gebet.

Das Uhrwerk der Turmuhr am 61,5m hohen Kirchturm ist noch das erste gelieferte Werk. Es muss bis heute an jedem fünften Tag von Hand aufgezogen werden.

 

 


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