Allianz-Gebetswoche

Stadtgespräch Jesus

Von Karl Grünberg
Die in den letzten Tagen reihenweise veröffentlichten Rückblicke auf 2017 und Ausblicke auf 2018 haben uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt, wie verletzbar unsere Welt- und Wirtschaftsordnung doch ist. Zwar werden wir von unseren verantwortlichen Politikern noch beruhigt oder aufgemuntert, aber so richtig überzeugen können sie uns nicht. Dafür sind manche glaubwürdigen Prognosen zu düster und manche aktuellen Meldungen zu erschreckend.
Und da klingt es beinahe wie das laute Pfeifen beim Gang in den dunklen Keller, wenn einflussreiche Christen uns ermutigen, Hoffnungsträger zu sein. Aber Recht haben sie, die uns Mut für die Zukunft machen wollen, weil diese Zukunft nicht einfach auf uns zukommt, sondern in den Händen des Gottes liegt, dessen Hilfe wir in der Vergangenheit immer wieder erfahren haben, der uns gegenwärtig hält und dem weiterhin sehr viel an uns liegt.
Christen ganz unterschiedlicher Gemeinden in Lüdenscheid sorgen sich darum, dass viel zu wenig Lüdenscheider das wissen oder in ihrem täglichen Leben realisieren.
Deswegen beginnt das Jahr mit einer Allianz-Gebetswoche, in der die Christen Gott anbeten, ihm danken für alles erfahrene Gute und ihn um Beistand bitten, und hat weitere Höhepunkte in den Gemeindetagen unter dem Wort vom 14. bis 18. März in der Christuskirche und schließlich in der ProChrist-Woche Ende November, in der durch eine Veranstaltungsreihe in der Schützenhalle vielen, vielen Lüdenscheidern deutlich werden soll, dass diesem Gott jeder Mensch wichtig ist.
In dem Wort zum Jahreswechsel am letzten Samstag in den Lüdenscheider Nachrichten machte Andreas Rose, der Pfarrer von St. Medardus, jedem Leser Mut, voller Hoffnung neue Wege zu gehen. Das ist möglich, weil Gott in Jesus Mensch geworden ist (Weihnachten liegt ja gerade erst hinter uns) und alle Menschen von Ihm und bei Ihm angesehen sind (vgl. 1.Mose 1,31).
Auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser! Genauso wie rechts und links die Nachbarn und die von gegenüber und so weiter. Und darum ist es wichtig, dass dieser Jesus bekannt gemacht und zum Stadtgespräch wird.
Karl Grünberg gehört zur Evangelisch-landeskirchlichen Gemeinschaft „Philadelphia“