Weltoffen und gestaltungsfreudig

Weit mehr als 50 Stände gewährten Einblick in das weit verzweigte Netz kirchlicher Arbeit

LÜDENSCHEID � Einladend, weltoffen und gestaltungsfreudig präsentierten sich Kirchengemeinden, Verbände und Organisationen am Sonntag beim 2. Kreiskirchentag unter dem Motto „himmelwärts“. Allerorts gab’s beim „Markt der Möglichkeiten“, der die Aktionen und das Bühnen-
programm auf dem Rathausplatz begleitete, Wissenswertes rund um 500 Jahre Reformation und lebendiges kirchliches Leben heute zu entdecken.
Weit mehr als 50 Stände gewährten Einblick in das weit verzweigte Netz kirchlicher Arbeit. Von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusam-
menarbeit und dem interreligiösen Forum bis zur Biker Church Westfalen, von Partnerschaften mit Indonesien und Tansania bis zum Weltladen reichte das farbige Spektrum der Akteure. Kirchengemeinden aus dem gesamten Kirchenkreis reihten sich mit kreativ gestalteten Ständen in die lange Reihe der Mitwirkenden ein. Aus Lüdenscheid waren die Kreuzkirchen- und Christuskirchengemeinde sowie die Johannes- und die Versöh-
nungskirchengemeinde, die mit Produkten aus Kamerun punktete, dabei. Dem Motto gemäß „Die Tür steht offen – gemeinsam Räume gestalten“ betrieben daneben die Kirchengemeinden Oberrahmede und Rahmede gemeinsam einen großen, attraktiven Stand. Die Kirchengemeinde Brüninghausen öffnete für Kenia Ohren und Herzen. Nicht fehlen durften Organisationen wie die Küstervereinigung, der CVJM, diakonische und seelsorgerliche Einrichtungen, Bera gemäß „Die Tür steht offen – gemeinsam Räume gestalten“ betrieben daneben die Kirchengemeinden Ober-
rahmede und Rahmede gemeinsam einen großen, attraktiven Stand. Die Kirchengemeinde Brüninghausen öffnete für Kenia Ohren und Herzen. Nicht fehlen durften Organisationen wie die Küstervereinigung, der CVJM, diakonische und seelsorgerliche Einrichtungen, Beratungsstellen und viele, viele andere. Leicht an blauen Hüten zu erkennen, luden die Mitarbeiter zu Austausch, Begegnung und Gespräch, boten hier eine frische Waffel, dort einen Espresso – heiß und stark – an und sorgten mit fantasievollen Mitmachaktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene für Kurzweil. Mancherorts „futterten“ die Besucher die Stände schon lange vor dem Ende der Veranstaltung leer. Unter anderem beim Kenia-Kreis (Brüninghausen) blieb von Chapatis (vegetarisch gefüllten Teigfladen) kein Krümel in der großen Pfanne. Selbst der große Regen, der mitten ins Fest platzte, vertrieb die Besucher – unter ihnen Delegationen aus Missenye (Tansania) und Indonesien – nur kurzzeitig. Die meisten suchten unter den Ständen Schutz und setzten ihren Rundgang über den „Markt der Möglichkeit“ fort, als der Regen nachließ. Luther und die Reformation bezogen die Gemeinden und Einrichtungen auf vielfältige Weise in ihre Mitmachaktionen ein. Sogar auf selbst gemachten Lutherkeksen und Luthermuffins (Kirchengemeinde Plettenberg-Ohle) prangte das Konterfei des Reformators. Die (Ober)Rahmeder luden dazu ein, ähnlich wie Luther vor 500 Jahren, Thesen zur Zukunft der Kirche zu entwickeln. Am Stand der Psychologischen Beratungsstelle Plettenberg konnte sich jeder mit historischen Kostümen in den Mönch Luther und seine spätere Ehefrau Katharina von Bora verwandeln und sich mit einem großen Play-
mobil-Luther ablichten lassen. Auf den berühmtesten Sohn der Stadt, gemeint Hermann Wilken (1522-1603), den Schöpfer des Sanctus, wies die Kirchengemeinde Neuenrade hin. Mit der Wichernkranz-Idee machte die Kirchengemeinde Attendorn bekannt. Zum Basteln von Nagelkreuzen von Coventry lud das Evangelische Kinderund Jugendreferat Herscheid ein. Schier grenzenlos waren die Ideen, die die Standbetreiber zum Markt der Möglichkeiten beisteuerten – angefangen von einer offenen Bühne bis zum Sandburgenbauen mit magischem Sand. Vor allem die Kinder kamen an Schminkständen, beim Bogenschießen, an Spielstraßen und vielem mehr auf ihre KostenStänden Schutz und setzten ihren Rundgang über den „Markt der Möglichkeit“ fort, als der Regen nachließ. Luther und die Reformation bezogen die Gemeinden und Einrichtungen auf vielfältige Weise in ihre Mitmachaktionen ein. Sogar auf selbst gemachten Lutherkeksen und Luthermuffins (Kirchengemeinde Plettenberg-Ohle) prangte das Konterfei des Reformators. Die (Ober)Rahmeder luden dazu ein, ähnlich wie Luther vor 500 Jahren, Thesen zur Zukunft der Kirche zu entwickeln. Am Stand der Psychologischen Beratungsstelle Plettenberg konnte sich jeder mit historischen Kostümen in den Mönch Luther und seine spätere Ehefrau Katharina von Bora verwandeln und sich mit einem großen Playmobil-Luther ablichten lassen. Auf den berühmtesten Sohn der Stadt, gemeint Hermann Wilken (1522-1603), den Schöpfer des Sanctus, wies die Kirchengemeinde Neuenrade hin. Mit der Wichernkranz-Idee machte die Kirchengemeinde Attendorn bekannt. Zum Basteln von Nagelkreuzen von Coventry lud das Evangelische Kinderund Jugendreferat Herscheid ein. Schier grenzenlos waren die Ideen, die die Standbetreiber zum Markt der Möglichkeiten beisteuerten – angefangen von einer offenen Bühne bis zum Sandburgenbauen mit magischem Sand. Vor allem die Kinder kamen an Schminkständen, beim Bogenschießen, an Spielstraßen und vielem mehr auf ihre Kosten.
Programm für Jung und Alt war der christliche Pop-Punk der Band „Siegesboten“ aus Walsrode, die ihre Fans sogar im strömenden Regen bei Laune hielt und mächtig auftrumpfte. „Das ist die Botschaft von der Liebe“, lautete ihre Message. Kinder hatten unterdessen mit Daniel Kallauch, Spaßvogel Willibald und seiner Familienshow im Rathausfoyer Riesenspaß. Großgeräte und Spielangebote – Multitower, Bull-Riding, Hüpfburg und mehr – rundeten das Programm ab. Dr. Bubbles verzauberte mit Riesenseifenblasen. Im Zirkuszelt des CVJM entstand ein Friedenspuzzle. Der Traum von Fliegen wurde mit dem „AirEmotion“-Flieger wahr. Jugendbands aus dem Kirchenkreis und Poetry-Slammer sprachen beim Kreis-
kirchentag die Jugend an. Auf der Sternplatz-Bühne reichten sich die jungen Musiker – darunter „Follower“ aus der Christuskirchengemeinde und „Safe and Sound“ aus Werdohl – die Hand. Mit Lobpreis- und Worship-Liedern luden die Jugendlichen zum Loben und Preisen ein. Für die Dichtkunst im zeitgemäßen Gewand des Poetry-Slam brachen Marco Michalzik aus Darmstadt und Musiker Manuel Steinhoff, Absolvent der PopAkademie Baden-Württemberg, eine Lanze. Höhepunkt des Bühnenprogramms auf dem Sternplatz