Knapp 6000 Teilnehmer beim 15. AOK-Firmenlauf

Johanniter zeigen, wie Rettungsgassen gehen 15. AOK-Firmenlauf wird zur großen Sommerparty

15. AOK-Firmenlauf wird zur großen Sommerparty / Preis für kreativsten Firmenauftritt für Autos aus Pappe 

Von Bettina Görlitzer
LÜDENSCHEID � Tausende feierten gestern eine große Party auf dem Rathausplatz: Der 15. AOKFirmenlauf kombinierte einmal mehr auf gelungene Weise Sport und Spaß. Das warme Sommerwetter sorgte dafür, das auch nach dem Zieleinlauf der fast 6000 Läufer längst noch nicht Schluss war. Bis in die Nacht dauerte die große Party.
Teams und Fans hatten sich aber schon lange vor dem Start versammelt, um sich auf den Abend einzustimmen. Beim Warm up, das die Turbo-Schnecken traditionell anbieten, war der Rathausplatz ein buntes Meer der verschiedenen Firmentrikots. Zuvor hatten die ersten ihre Muskeln schon zu rhythmischen Klängen der Formation Donga & Living Rythm aus Iserlohn gelockert, bevor es darum ging, den kreativsten Firmenauftritt zu küren. Erstmals mals in der Geschichte des Lüdenscheider Firmenlaufs gab es dabei Preise für alle Teilnehmer. Als Sieger kürte die Jury, bestehend aus Ralf Jurka und Brigitte Klein vom Organisationsteam von AOKund Turbo-Schnecken, das Team der Johanniter. Dessen Läufer trugen Autos aus Pappe und kündigten an, während des Laufes das Bilden von Rettungsgassen zu üben. Damit wollten die Johannitedarauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, dass Einsatzkräfte im Notfall schnellstmöglich zu einer Unfallstelle vordringen können. Das Team der Engel-Apotheke, das passend zum Namen in Engel-Kostümen antrat, freute sich über den zweiten Preis. „Der scharfe Zahn“ war das Motto der Zahnarztpraxis Dr. Schulte, die den dritten Preis gewann. Je nach Platzierung gab es 300, 200 und 100 Euro für die Teamkasse – und je 50 Euro für die weiteren sechs Teilnehmer des Wettbewerbs. Zum Auftritt der Johanniter passte es, dass Gordan Dudas zuvor auf den neu gegründeten Verein „SoKo Respekt“ aufmerksam gemacht hatte. Es gab viel Beifall, als er den Einsatzkräften dankte, die rund um den Firmenlauf dafür sorgten, dass alle Teilnehmer unbeschwert den Abend genießen konnten. Erleichtert war Ralf Jurka, als das DRK nach dem Zieleinlauf meldete, dass es nur einige wenige Bagatellunfälle zu verarzten galt. Allerdings stellte Jurka auch fest, dass mit fast 6000 Läufern die Grenzen des organisatorisch Leistbaren erreicht waren. „Am Zieleinlauf drubbelte es sich etwas.“