Größtes Kreiskirchenamt in Westfalen nimmt Arbeit auf

Mitarbeiter werden in einem festlichen Gottesdienst in Iserlohn in ihr Amt eingeführt

Die Superintendenten und die Verwaltungsspitze des Evangelischen Kreiskirchenamtes Sauerland-Hellweg (von links): Stellvertretender Verwaltungsleiter Matthias Tast, Superintendent Klaus Majoress, Superintendentin Martina Espelöer, Verwaltungsleiter Bernd Göbert, Superintendent Dieter Tometten und Superintendent Alfred Hammer Foto: Markus Mickein

ISERLOHN   In einem festlichen Gottesdienst sind die neue Verwaltungsleitung sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen Evangelischen Kreiskirchenamtes Sauerland-Hellweg in ihr neues Amt eingeführt worden.
Der Gottesdienst in der Obersten Stadtkirche in Iserlohn wurde von den vier Superintendenten der beteiligten Evangelischen Kirchenkreise Arnsberg, Iserlohn, Lüdenscheid-Plettenberg und Soest gehalten.
In dem Gottesdienst wurden auch die ehemaligen Geschäftsführer des Evangelischen Kreiskirchenamtes Iserlohn-Lüdenscheid, Joachim Steuer und Volker Schöbel, aus ihrem Amt entpflichtet. Beide stehen nach der Fusion der neuen Verwaltungsleitung um Bernd Göbert und seinem Stellvertreter Matthias Tast in beratender Funktion zur Seite und haben die Stabsstelle Organisation und Prozessentwicklung innerhalb des neuen Amtes inne. „Wir sind den Schritt der Fusion der Kreiskirchenämter gegangen, um den immer komplexer werdenden Anforderungen an eine kreiskirchliche Verwaltung gerecht werden zu können, ebenso der Arbeitsmarktsituation und um unseren Service vor Ort für die Kirchen-
gemeinden und Synodalen Dienste verbessern zu können“, sagt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Soest Dieter Tometten, der auch Vorstandsvorsitzender des Trägerverbands des neuen Kreiskirchenamtes ist. „Und ich bin stolz auf den bereits zurückgelegten Weg“.
Mit dem Gottesdienst möchten die Superintendenten auch in der Öffentlichkeit ein Zeichen dafür setzen, dass „kreiskirchliche Verwaltung auch immer auf dem Boden des Evangeliums steht und dass daraus für unsere tägliche administrative Arbeit geistliches Leben und Kraft fließt“, betont Martina Espelöer, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn. „Mit der Fusion verbunden ist auch ein großes Vertrauen  geistliches Leben und Kraft fließt“, betont Martina Espelöer, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn.
„Mit der Fusion verbunden ist auch ein großes Vertrauen der Mitarbeiterschaft, das wir spüren“, sagt Alfred Hammer, Superintendent der Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg.
„Aber auch mancher Abschied von den gewohnten Aufgaben, die mit dem neuen Zuständigkeiten einhergehen“, fügt Klaus Majoress, Super-
intendent des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg hinzu. Auch dies wurde im Gottesdienst bedacht und begleitet.
Als Gäste waren der Juristische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen Dr. Arne Kupke sowie der Landrat des Märkischen Kreises Thomas Gemke gekommen. Beide haben in ihren Grußworten das neue Kreiskirchenamt gewürdigt, das nun das größte innerhalb der Westfälischen Landeskirche ist. Rund 90 Mitarbeiter sind hier zuständig für 280 000 Gemeindeglieder in 82 Kirchengemeinden von vier Kirchenkreisen.

Fusion erfolgt Seit dem 1. Januar sind die Kreiskirchenämter Soest/Arnsberg und Iserlohn-Lüdenscheid zum Evangelischen Kreiskirchenamt Sauerland-Hellweg vereinigt. Das neue Kreiskirchenamt hält an den Standorten Iserlohn, Lüdenscheid und Soest multiprofessionelle Teams vor, die die Kirchengemeinden in den Bereichen Finanzen, Personal, Bau- und Liegenschaft sowie Friedhofsverwaltung beraten. Die Fachbereiche für Rechnungswesen, Personalabrechnung, Liegenschaftsabrechnung und Friedhofsabrechnungen sollen am Standort Iserlohn gebündelt werden.