Gerüstabbau hat begonnen

Christuskirche: Turm-Sanierung abgeschlossen

Das Gerüst an der Christuskirche wird abgebaut. Foto: Nougrigat

 

LÜDENSCHEID  Noch ist der freie Blick auf die Christuskirche nicht möglich, doch lange wird es nicht mehr dauern: „Die Baußmaßnahme am Mauerwerk konnte bereits Ende November abgeschlossen werden, das Gerüst ist seitdem zum Abbau freigegeben“, erläuterte Dietmar Giedinghagen, Vorsitzender des Bauausschusses der Evangelischen Christuskirchengemeinde, gestern auf LN-Anfrage.
Nach und nach werde das Gerüst nun abgebaut, die Spitze des Turms liegt bereits wieder frei. Verzögerungen hatte es nicht zuletzt aufgrund des stürmischen Wetters gegeben, das den Abbau unmöglich gemacht hatte.
Wie berichtet, waren die Fugen des Kirchturms seit dem vergangenen Frühjahr umfangreich saniert worden, weil sich das Material zunehmend gelöst hatte.
Der Kostenrahmen im sechsstelligen Bereich konnte laut der Verantwortlichen am Ende eingehalten werden, die Finanzierung war nicht zuletzt durch das Ansparen sowie Spenden möglich.
Ganz abgeschlossen ist die umfangreiche Maßnahme, zu der nicht zuletzt Arbeiten an den Balken und dem hölzernen Podest innerhalb des Kirchturms gehörten, allerdings noch nicht: Auf der 17./ 18. Etage werden die Gerüstbauer noch einmal einen Abbaustopp einlegen, um die zum Teil restaurierten, zum Teil erneuerten Ziffernblätter sowie die vergoldeten Zeiger der Kirchturm-Uhren wieder anzubringen.
Und: Wenn auch das Innengerüst, das zum Abstützen des Außengerüstes notwendig war, abgebaut ist, können auch die Glocken wieder eingesetzt und gewartet werden. „Darauf freuen wir uns schon sehr“, erklärt Giedinghagen.
Ist das Gerüst dann endgültig abgebaut und der Blick auf die Christuskirche wieder frei, soll der Abschluss mit einem kleinen Fest, voraussichtlich im Anschluss an einen Gottesdienst, gefeiert werden.