Gerüst kurz vor der Abnahme

Christuskirche: Danach beginnen die Arbeiten

Seit Februar sind Gerüstbauer damit beschäf- tigt, den 60,5 Meter hohen Turm bis hinauf auf die Spitze einzurüsten. Nach der bnahme durch einen Fachmann können die eigentli- chen Arbeiten an den Fugen beginnen. . Foto: Nougrigat

LÜDENSCHEID . Nun ist es nicht mehr zu übersehen und schon aus der Ferne weithin sichtbar: das Gerüst, das den Kirchturm der Christuskirche bis in seine Spitze umgibt. Und an diesen Anblick werden sich die Lüdenscheider vorerst auch gewöhnen müssen. Denn nach dem Ende der Gerüstarbeiten sowie der erfolgreichen Abnahme durch einen so genannten Gesundheits- und Sicherheitskoordinator beginnen erst die eigentlichen Arbeiten am Turm des Gotteshauses.
Und die werden, so hatte es Dietmar Giedinghagen, Vorsitzender des Bauausschusses der Christuskirchengemeinde, im Februar erläutert, voraussichtlich bis in den Herbst andauern.
Allein der Aufbau des Gerüsts – immerhin auf eine Höhe von 60,5 Metern – hat bereits gut zwei Monate in Anspruch genommen. Nach der erfolgreichen Abnahme und der Genehmigung durch die Obere Denkmalbehörde, könne dann die Fachfirma die Sanierungsarbeiten aufnehmen.
Bis dahin wird die Kirche auch weiterhin nur über die Nebeneingänge zu erreichen sein.
Wie berichtet, wurde bereits vor vier Jahren festgestellt, dass sich Fugenmaterial aus dem Gemäuer löst. Bis dato hatte ein Schutzgerüst Kirch-
gänger und Besucher vor möglichem herabfallendem Putz geschützt. Nun soll das Fugenmaterial, das vor etwa 30 Jahren zuletzt erneuert wurde und nunmehr in die Jahre gekommen ist, erneuert werden.
Bis zum ersten Frost sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, hoffen die Verantwortlichen der Gemeinde darauf, dass es keine bösen Über-
raschungen geben werde. Bislang wurden etwa 400 000 Euro für die Maßnahme veranschlagt. . kes