Gaff nicht in den Himmel
Oratorium in der Christuskirche

LÜDENSCHEID . „Gaff nicht in den Himmel“ heißt ein neue Komposition zu Martin Luthers Leben und Werk.
Hierzu gibt es eine besondere Aufführung am Samstag, 13. Mai, ab 18 Uhr in der Christuskirche.
Ein großes Chorensemble mit mehr als 60 Sängern sowie ein buntes 13-köpfiges Instrumentalensemble werden das Stück zum dritten Mal in Westfalen aufführen
Nach einem Probenwochenende im Februar sind ein Chorprojekt an der Christuskirche unter Einstudierung des Kantors Wolfgang Kimpel sowie die Iserlohner Kinder und Jugendkantorei und der Popchor Rise up, auch aus Iserlohn, unter Leitung von KMD Springer daran beteiligt.
Professor Matthias Nagel, Beauftragter für Popularmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen, hat das Oratorium zum Reformationsjubiläum 2017 komponiert.
Dieter Stork, Pfarrer i. R., Bünde, schrieb das Libretto, Szenengespräche und Liedtexte.
„Das Stück will in Wort und Lied verdeutlichen, wie sehr in Luthers Predigen, Schreiben und Veröffentlichungen wir gemeint sind“, erläutern die Autoren im Vorwort zum Oratorium.
„Gaff nicht in den Himmel“ ist ein Werk für zwei Sprecher, zwei Solisten (Mezzosopran und Bariton), Chor und ein Ensemble mit Sopranino-Flöte, Oboe, Fagott, Flügelhorn, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Keyboard, Gitarre, E-Bass, Violine, Viola und Violoncello. Sprechszenen wechseln mit Liedern. Texte und Musik ergänzen sich gegenseitig. Matthias Nagel: „Ein Lutherlied steht neben einem Chanson.
Oder: Lutherlied und moderner Song werden Zeile für Zeile miteinander verwoben, alte Melodie steht gegen aktuelle Melodie, E-Bass gegen Flötenton, um zu verdeutlichen, wie eng Mittelalter und Neuzeit in Luther und in uns beieinander wohnen.“
Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Kostendeckung wird gebeten.